Interesting article about Summit mobilisations

The following text was written by 'Glocal Group Hanau' for the Dissent! International Networking Meeting which took place in Tuebingen, Germany in February 2005 as part of the international aspect of the mobilisation against the Gleneagles Summit.

The text, unfortunately, only exists in German as yet. However, it makes some really important and interesting points. Hopefully, one of us German-speakers will get around to translating it and posting a version of it to this forum. For those of you who speak German, hopefully this will be of interest>>>

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Gipfelperspektiven (Version1.0)

Gipfelmobilisierung als ein Teil transnationaler Organisierung und Kooperation

Vom 6.-8. Juli 2005 wird im schottischen Gleneagles der nächste G-8-Gipfel stattfinden. Verschiedene Gruppen aus Großbritannien haben sich in dem Netzwerk dissent! zusammengeschlossen, um die Proteste gegen das Treffen vorzubereiten, aber auch um eine über den Gipfel hinausreichende Struktur zu schaffen.

Mobilisierungen zu Gipfeln sind ein umstrittenes Thema in der Linken. Dies hatte dissent! anfangs dazu bewogen, den theoretischen und eher strategischen Fragen zu Sinn und Zweck von solchen Events im Allgemeinen und den jeweiligen Erwartungen der verschiedenen AktivistInnen im Besonderen viel Raum zu geben.

Als ‘glocal group hanau’, versuchen wir in unserer politischen Arbeit die Verbindung zwischen “global“ und “local“ zu ziehen. Lokale Schwerpunkte sind einerseits unsere Aktivitäten in einem (kleinen) besetzten autonomen Zentrum sowie die Beteiligung an einer Stadtteilinitiative, wo es u.a. um die Frage eines größeren Sozialen (Stadtteil-)Zentrums geht. Zum anderen bereiten wir gerade eine Kampagne vor, die entlang der Begriffe und inhaltlichen Verbindungslinien zwischen “Aneignung, Migration und Prekarisierung“ versucht, sich auf alltägliche lokale Sozialprozesse zu beziehen.

‘Globale’ Schwerpunkte sind für uns mit den transnational-europaweiten Vernetzungsbestrebungen verbunden:

mit People´s Global Action (PGA) als antikapitalistischem Netzwerk;

mit NoBorder und dem Frassanito-Netzwerk in antirassistischen und migrationsbezogenen Initiativen;

mit der neuen Euromayday-Vernetzung in Sachen Prekarisierung;

und in der Biopiraterie Kampagne als einer weiteren thematischen Vernetzung.

Dementsprechend sind wir schon ausgesprochene Eventhopper: von NoBorder-Camps über PGA-Konferenzen bis hin zu den Europäischen Sozial Foren. Aber wir fahren eben auch regelmäßig zu den (Gegen)Gipfeln, die ja oft auch weitere Treffpunkte für die genannten Netzwerke sind.

Die beschriebene Vorangehensweise von dissent! hat uns bewogen, darüber zu diskutieren, wie wir als Gruppe die Summit-Mobilisierungen bewerten und einordnen. Erste Einschätzungen möchten wir hiermit zur Diskussion stellen, nicht nur wegen dem G8 dieses Jahr oder dem G8 in Deutschland in Heilligendamm 2007, sondern auch, weil wir vielen Fragen darin eine grundlegendere, perspektivische Bedeutung geben - eben wie Widerstand im globalisierten Kapitalismus weiterentwickelt werden kann.

Wir haben die Argumente gegen die Summits, die wir öfters zu hören bekommen haben, mal stichwortartig aufgelistet und geguckt, was wir während verschiedenen Gipfeln ziemlich gut fanden und dem entgegengehalten konnten.

Punkte, die häufig gegen Summits angeführt werden, sind:

- Die Represssion ist zu krass geworden, zu vieleAktivistInnen steigen aus und werden traumatisiert.

- Inhaltlich zu flach und Fixierung auf actions.

- Bündnisse sind oft zutiefst widersprüchlich.

- Lokale Strukturen werden hoffnungslos überlastet, wobei die Kräfte in den lokalen Kämpfen sowieso besser aufgehoben wäre.

- Der Rahmen (Zeit und Ort) werden nicht von uns selbst bestimmt.

- Wir haben die Initiative verloren und versuchen nur noch unsere alten Erfolge zu wiederholen.

Dem steht aber auch entgegen:

- Mobilisierungen können auch inhaltliche Impulse sein.

- Die Widersprüchlichkeit aller Beteiligten ist und bleibt inspirierend.

- Die Erfahrung knackiger Riesendemos kann ungeheuer pushen.

- Es lassen sich Aktionsformen erfahren, die hier gar nicht möglich sind.

- Gipfel sind Resonanzkörper für radikale Kritik, die über den event hinaus wirkt.

- Die Bezugnahme auf Kämpfe vor Ort ist und bleibt ebenso möglich, wie die Stärkung von lokalen Strukturen.

- Gerade Gipfel, als Knotenpunkte der Macht, können verzögert, kostenintensiver und gelegentlich sogar ganz verhindert werden.

Die Punkte, die immer wieder gegen Gipfelmobilisierungen angeführt werden, lassen sich eigentlich in 2 Ebenen unterscheiden. Zum Einen der Rahmen, der durch äußere Umstände bestimmt ist. Der Rahmen führt immer eine Begrenztheit und gewisse Problematiken mit sich, mit denen bei “Globalisierungsevents“ häufig nicht zufriedenstellend umgegangen wurde, (wahrscheinlich am deutlichsten zu machen beim Feld Repression) - dieser Rahmen lässt sich allerdings nicht grundlegend ändern und es stellt sich eher die Frage, nach dem angemessen Umgang damit. Als andere Ebene dann die Punkte, die auf vergangenen Gipfeln immer wieder mies oder eben gar nicht gelaufen sind, die sich aber prinzipiell ändern lassen könnten.

Viele der Kontrapunkte gelten zudem für alle möglichen Arten von größeren Mobilisierungen (1.Mai´s, Heiße(r)Herbst(e),), trotzdem werden große Mobilisierungen immer wieder gemacht. Das drückt den Widerspruch aus, dass “Events“ nicht das Ende der Fahnenstange aber trotzdem nötig sind. Dazwischen gilt es sich zu bewegen. Wenn nur auf eine Karte gesetzt wird, ist das Scheitern schon inbegriffen. Bei der gnadenlosen Fixierung auf Events mit der Logik von immer größer werdenden Demos (entweder bis “die da oben“ einlenken oder bis zum großen, finalen Knall) wird die Komplexität der gesellschaftlichen Organisierung völlig unterschätzt, genauso wie die Aufstandsbekämpfung des Staates. Ebenso eine Einbahnstraße bleibt aber das Fixieren auf lokale Aktivitäten. Hier ist letztendlich der Weg ins völlige Sektieren vorgegeben. Wer sich keine Impulse von außerhalb holt, kann sich zum Schluss nur noch auf sich selbst beziehen - inhaltlich, praktisch, personell und räumlich.

Aber haben auf der anderen Seite die aufgeführten positive Aspekte wirklich diese Dimension? Ist es nicht lächerlich wenn ach so ernsthafte politische AktivistInnen/Revolutionäre/autonome Subjekte wie wir diese Gefühle von “Boah-sind-wir-heute-aber-wieder-viele“ und/oder von “Heute-knallts-aber-endlich-mal-wieder“ so nötig haben? In unserer politischen Situation - zumindest in Deutschland -ist es überhaupt gar keine Selbstverständlichkeit viele Leute zu sein (Viele die zudem noch entschlossen sind schon mal überhaupt nicht). Die meiste Zeit in unserem politischen Handeln stehen wir - gelegentlich sogar gewollt - isoliert da. Unsere Erfahrung ist es ja auch, dass eine große Menge von uns in einem bestimmten Alter schließlich resigniert, aus politischer und persönlicher Perspektivlosigkeit. Die Erfahrungen und Inspirationen auf Gipfeln können da als ‘Tankstelle’ genutzt werden für die lokalen und alltäglichen Kämpfe.

Bei verschiedenen Projekten mit transnationalem Anspruch, wie etwa den No-Border Camps, den Sozialforums- und PGA-Konferenzen, diversen Karavanen und Touren, und auch bei den global/european action days lassen sich sicherlich eine Menge dieser Erfahrungen und Organisierungsansätze machen, aber doch sicherlich nicht in dieser Breite (Mengenmäßig wie Bündnismäßig) und oft auch nicht in dieser Intensität wie bei einem großen, gelungenen Gegengipfel (Ausnahmen bestätigen die Regeln).

Gipfel können eine Chance sein. Sie müssen es nicht.

Beispiel Osteuropa: Niemand war wohl wirklich enttäuscht als Putin 2003 die G8 zur 300Jahrfeier von St.Petersburg eingeladen hatte, und es zu keinen (größeren) Protesten gekommen war. Dass jedoch das Treffen des European Economic Forum in Warschau am 29.4.2004 zur gelungen Mobilisierung von 8.000 Leuten geführt hat, dürfte allgemein als ziemlich gelunger und wichtiger Prozess für die polnische Szene eingeschätzt werden.

Beispiel g8: Die Erfahrungen rund um Evian/Geneve/Lausanne 2003 werden für die große Mehrheit der Demonstrierenden wohl eher gut gewesen sein, auch wenn diese Mobilisierung die gegen den vorherigen G8 auf europäischen Boden, nämlich in Genua 2001, in der Masse der Teilnehmenden, der Heftigkeit des Widerstands und der Öffentlichkeitswirksamkeit alles andere als getoppt hat.

Wir müssen wegkommen von statischen “Erfolgs“-Kriterien, die unsere Mobilisierung an bestimmten “erfassbaren“ Kriterien fest macht, wie:

Anzahl der Demonstrierenden, Anzahl der gesmashten Scheiben, Anzahl der blockierten Abgeordneten und Anzahl der Presseartikel (x) gegen Anzahl der Festgenommen, Anzahl der Verletzten und Traumatisierten, Anzahl der Distanzierungen (y), um dann zusammen zu zählen, wenn x gleich größer als y dann guter Gipfel.

Die Kriterien für uns sollten andere sein. Wenn sich lokale Gruppen, Netzwerke, Bündnisse entschließen einen Gegengipfel in ihrem Land vorzubereiten, ist das eine Möglichkeit sich auf einer hohen, überregionalen Ebene zu organisieren und zu mobilisieren. Es ist eine Möglichkeit, den Widerstand auf einer Ebene zu bündeln, wo viele konkrete ausbeuterische und entwürdigende Verhältnisse ihren Ausgang genommen haben - auf die Ebene wo 8 der wirtschaftlich und militärisch mächtigsten Staaten der Welt in trauter undemokratischster Runde ihre Interessen strukturieren.

Eine solche Gipfelmobilisierung sollten eher als Möglichkeit wahrgenommen werden, eigene Inhalte und Praxen auf die Mobilisierung zu beziehen. Also beim g8 konkret: In welchem Verhältnis stehen unsere Kämpfe gegen Rassismus, Sexismus und kapitalistischer Ausbeutung im Zusammenhang mit der Politik der g8 - sowohl hier als auch global gesehen?

Für gelungen halten wir in dieser Hinsicht die MigrantInnendemo in Genua am 19.7.2001 und die WTO-IOM-WIPO-Demo in Genf am 31.5.2003, die jeweils einen Tag vor den großen Aktionen eine große inhaltlichen Positionierung aufgemacht hatten.

So wichtig und richtig bestimmte Kritiken sind, so wichtig scheint es uns, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten und die Gipfelmobilisierungen nicht vollkommen sein zu lassen. Statt dessen sollte versucht werden, durch die richtige Kritik an den Unzulänglichkeiten der Gipfelmobilisierungen, die “Bewegung der Bewegungen“ in einen produktiven Prozess umzusetzen. Dies könnte z.B. bedeuten, der Unzulänglichkeit der summits über die Vernetzung und damit einer erhofften verbindlichen Strukturbildung entgegenzuwirken, wofür PGA als globaler und dissent! als regionaler Ansatz stehen.

Diesen Prozess zu unterstützen, muss auch bedeuten, andere transnationale Projekte zu powern, die ja schließlich oft eine wesentlich größere inhaltliche und persönliche Tiefe entwickeln. Wobei für uns momentan die Bestrebungen zum euromayday in einem solchen Zusammenhang steht. Unser Eindruck ist allerdings, dass gerade bei den meisten engagierten KritikerInnen der Gipfelbewegung kein anderer transnationaler, globaler Bezug aufgemacht wird, der eine wirkliche Alternative dazu böte.

Welche Perspektive haben unsere Kämpfe aber überhaupt, wenn wir sie nicht - wie es das Kapital schon seit einiger Zeit tut - praktisch globalisieren? Und das über einen, zwar immer proklamierten aber doch nur punktuellen Internationalismus der vergangenen Jahrzehnte hinaus. Ist denn nicht die Globalisierung von unten, die transnationale Kooperation der Widerständigen die einzige Perspektive, die einer ernsthaften emanzipativen Bewegung bleibt? Wo ganze Landstriche zu verlängerten Werkbänken der Industrie werden, wo Existenzängste von Lohnabhängigen durch die globale Standortdebatte gegeneinander ausgespielt werden und wo bei Gipfeltreffen Entscheidungen für Milliarden Menschen getroffen werden, können Kämpfe nicht mehr isoliert betrachtet werden. Wenn wir uns selbst ernst nehmen und unser Wohl nicht standortnationalistisch über das von anderen stellen, dann müssen wir die Herausforderung annehmen, die Kämpfe inhaltlich und praktisch aufeinander zu beziehen. Neben vielen anderen möglichen Feldern, die aber leider zu selten praktiziert werden, bieten sich hierfür die Mobilisierungen zu Gegengipfeln, als inhaltliche und praktische, temporäre Zuspitzung eben an.

Deswegen beteiligen wir uns, als glocal group hanau, trotz aller Beschränktheit der Gipfelevents weiter an Mobilisierungen, wie jetzt auch wieder gegen den g8 in Schottland. Denn bisher zeigt sich für uns noch kein anderes Feld, welches die Gipfelevents als ganzes ersetzen könnte.

glocal group hanau/pga infopoint

Posted By

revolting
Nov 14 2005 15:41

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Comments

mcnuts
Dec 19 2005 13:29

Ok so I put this through Babble Fish perhaps not the best translation but as I cant t read German its better

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Summit perspectives (Version1.0)

Summit mobilization as a part of transnational organizing and co-operation

From 6.-8 July 2005 in the Scottish Gleneagles the next G-8-Gipfel will take place. Different groups from Great Britain dissent themselves in the network! united, in order to prepare the protests against the meeting to create in addition, around a structure extending beyond the summit.

Mobilizations to summits are a disputed topic in that linking. This had dissent! at first induced to give the theoretical and rather strategic questions for sense and purpose of such Events generally and respective expectations of the different AktivistInnen in the special one much area.

As ' glocal group hanau ', we try to draw in our political work the connection between "global" and to "local". Local one of emphasis are on the one hand our activities in (small) occupied autonomous center as well as the participation in a quarter initiative, where it among other things around the question of a larger social one (quarter)Zentrums goes. On the other hand the ready we a straight campaign forwards, which tries along the terms and contentwise connecting lines between "appropriation, migration and Prekarisierung" to refer to everyday local social processes.

' global ones ' of emphasis are connected for us with the transnational-European-wide cross-linking efforts:

with People's global Action (PGA) as anti-capitalistic network;

with NoBorder and the Frassanito network in anti-racistic and migration-referred initiatives;

with new Euromayday cross-linking in things Prekarisierung;

and in the Biopiraterie campaign as further topic tables a cross-linking.

Accordingly we are Eventhopper already expressed: of NoBorder Camps over PGA conferences up to the European socially forums. But we drive evenly also regularly to (Gegen)Gipfeln, which are often also further meeting places for the networks mentioned.

The described preceding way of dissent! has us induced to discuss how we evaluate and arrange the Summit mobilizations as group. First estimates we would like to present hereby for discussion, not only because of the G8 this year or to the G8 in Germany in welfare league dam 2007, but also, because we give many questions to it a more fundamental, perspective meaning - evenly like resistance in globalisierten capitalism to be developed further can.

We have the arguments against the Summits, which we repeatedly to have heard get, times listed in terms of catchwords and looked, which rather good we found during different summits and which held out could.

Points, which are stated frequently against Summits, are:

- the Represssion became too glaring, to vieleAktivistInnen steps out and is traumatisiert.

- contentwise too flat and adjustment on act ion.

- alliances are often deeply contradictory.

- restaurants structures are hopelessly overloaded, whereby the forces in the local fights would be anyway better waived.

- are not determined the framework (time and place) by us.

- we lost the initiative and to try our old successes to only repeat.

Opposes in addition, that:

- mobilizations can be also contentwise impulses.

- the contradictoryness of all involved ones is and remains inspiring.

- the experience of knackiger giant demos can pushen tremendously.

- action forms can be experienced, which are not at all possible here.

- summits are resonance bodies for radical criticism, which works over event outside.

- the reference to fights locally is and remains just as possible, as the stabilization by local structures.

- straight line summit, when junctions of power can, retarded, to be prevented more cost-intensively and occasionally even completely.

The points, which are stated again and again against summit mobilizations, can actually be differentiated with respect to 2 levels. On the one hand the framework, which is certain by outside circumstances. The framework always leads a limitness and certain problems with itself, with which with "globalization vents" frequently satisfyingly one did not go around, (to make probably most clearly with the field repression) - this framework cannot be changed however fundamentally and it places itself rather the question, after that appropriately to handling. When other level then the points, which ran on past summits again and again badly or evenly not at all, which could to be able however in principle to be changed.

Many of the counterpoints apply besides to all possible kinds of larger mobilizations (1.Mai's, Heisse(r)Herbst(e)), nevertheless become large mobilizations again and again made. That expresses the contradiction that "Events" are not nevertheless necessary the end of the flag bar however. Between them it applies to move. If only on a map one sets, the failure is already included. During the merciless adjustment on Events with the logic from ever more largely becoming demos (either to "" give in there above or up to the large, final bang) the complexity of social organizing is completely underestimated, exactly the same as the counter-insurgency of the state. Likewise a one-way street remains however fixing on local activities. Here finally the way is in the complete sec. animals given. Who does not get itself impulses from outside, can refer in the end only to itself - contentwise, practically, personnel and spatially.

But the specified positive aspects have really this dimension on the other side? Is it not ridiculously if oh as serious political AktivistInnen/Revolutionaere/autonome of subjects as we these feelings of "Boah be we today however again many" and/or of "today knallts however finite times again" so necessarily has? In our political situation - at least in Germany it is at all no matter of course many people to be (many those besides still are already times not at all decided). Most time in our political acting we - occasionally even intended - stand isolated there. Our experience is it also that a large quantity of us finally resigns at a certain age, from political and personal lack of perspectives. The experiences and inspirations on summits can be used there as ' gas station ' for the local and everyday fights.

With different projects with transnational requirement, as for instance No-Border Camps, the social forum and PGA conferences, various Karavanen and routes, and also with global/european action days a quantity of these experiences and organizing beginnings cannot be surely made, but nevertheless surely not in this width (quantitative as alliance moderate) and often also in this intensity as with a large, successful Gegengipfel (exceptions confirm the rules).

Summits can be a chance. They do not have it.

Example Eastern Europe: Nobody was really disappointed as Putin 2003 the G8 to the 300Jahrfeier of pc. Petersburg had probably invited, and it had come to no (larger) protests. The fact that however the meeting of the European Economic forum led in Warsaw to 29.4.2004 to succeeded the mobilization of 8.000 people might be generally estimated as rather gelunger and important process for the Polish scene.

Example g8: The experiences approximately around Evian/Geneve/Lausanne 2003 will have been probably for the large majority of the demonstrating rather good, even if this mobilization against the previous G8 on European soil, i.e. in Genova 2001, in the mass of the participation, which getoppt violence of the resistance and the public effectiveness everything else as.

We must get away from static "Erfolgs" criteria, which determined our mobilization on "detectable" criteria make firm, how:

Number of demonstrating, number of gesmashten disks, number of blocked delegates and number of press articles (x) against number of arresting, number of the hurt ones and Traumatisierten, number of dissociations (y), in order to count together if x equivalent more largely than y then good summit.

The criteria for us should be others. If local groups, networks, alliances decide, are a Gegengipfel in their country to prepare a possibility itself on a high of organizing and of mobilizing supraregional level. It is a possibility of bundling the resistance on one level where many concrete exploitative and entwuerdigende conditions took their exit - on the level where 8 to that economically and militarily most powerful states of the world in trauter undemokratischster round their interests to structure.

Such a summit mobilization should rather as possibility be noticed of referring own contents and practices to the mobilization. Thus with the g8 concretely: In which relationship our fights against racingism, Sexismus and capitalistic exploitation stand in connection with the policy of the g8 - both here and global seen?

We consider successful in this regard the MigrantInnendemo in Genova by to 19.7.2001 and the World Trade Organization IOM WIPO demo in Geneva by 31.5.2003, which had in each case opened one day before the large actions a large contentwise positioning.

So importantly and correctly determined criticisms are, so importantly seem it us not to pay the child with the bath and not to let the summit mobilizations be perfect. Instead should be tried to convert by the correct criticism the inadequacies of the summit mobilizations, the "movement of the movements" into a productive process. This could mean e.g. to work against the inadequacy summits over cross-linking and thus a hoped for obligatory structure formation for what PGA dissent as more global and! as regional beginning stand.

This process to support, must also mean, other transnational projects too powern, which finally often develop a substantially larger contentwise and personal depth. Whereby for us momentarily the efforts to euromayday in such a connection stands. Our impression is however that straight with most engaged critic inside no other, global purchase transnational is opened for the summit movement, which would offer a real alternative to it.

Which perspective do our fights have however at all, if we them not - does as it does the capital already for some time - practically globalisieren? And over one, always proclaimed however nevertheless only punctual internationalism of the past decades outside. Not is the globalization from down, the transnational co-operation of the Widerstaendigen the only perspective, which remains for a serious emanzipativen movement? Where whole regions become extended work benches of the industry, where fears of existence are out-played against each other by lohnabhaengigen by the global location debate and where with summits decisions for billions humans are made, fights cannot be regarded any longer isolated. If we take ourselves seriously and do not place ours probably location nationalistic over from others, then we must accept the challenge to refer the fights contentwise and practically one on the other. Beside many other possible fields, which however are practiced unfortunately too rarely, for this the mobilizations offer themselves for Gegengipfeln, than contentwise and practical, temporary taper evenly.

Therefore we continue to take part, as glocal group hanau, despite all limitedness of the culminating vents in mobilizations, like now also again against the g8 in Scotland. Because so far still no other field for us, which could replace the culminating vents as a whole, shows up.

glocal group hanau/pga info. POINT smile smile

mcnuts
Dec 21 2005 16:01

ok maybe not the bes translation